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Lesestoff: Homopunk History Von den Sechzigern bis in die Gegenwart

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Homopunk History Von den Sechzigern bis in die Gegenwart

Beschreibung

Ventil-Verlag


400 Seiten
September 2018

Homopunk History
Von den Sechzigern bis in die Gegenwart

 
Phillipp Meinert

Der urbane Sumpf, aus dem Punk hervorkroch, war alles andere als heterosexuell und männlich geprägt. Dort tummelten sich die New Yorker Prä-Punks von The Velvet Underground um den bisexuellen Lou Reed oder die mit Geschlechterrollen spielenden New York Dolls. Und auch als Punk Ende der Siebziger explodierte, war er geprägt von der gemeinsamen Vergangenheit mit der schwul-lesbischen Kultur. Die Schlüsselfiguren der späteren Londoner Punkszene trafen sich bevorzugt in Homo-Bars, die bürgerlichen Vorstellungen von »Männlichkeit« und sexueller Identität wurden zusammen mit der Musik­geschichte entsorgt.

Aber schnell wurden Punk und sein Subgenre Hardcore immer brutaler, lauter und männlicher. Viele Schwule, Lesben und Queers kehrten der Szene den Rücken oder verblieben ungeoutet im Schrank, bis mit Bruce LaBruce und G.B. Jones zwei Punks in Toronto Mitte der 1980er die Queercore-Bewegung ins Leben riefen.

»Homopunk Story« geht auf die Suche nach den Nischen, in denen Punk trotz allem abweichende sexuelle Identitäten möglich machte. Denn es gab weiterhin Refugien, in denen sich Punk seine Offenheit bewahrte. Die texanische Szene um Bands wie M.D.C, The Dicks und die Big Boys etwa provozierte die US-Szene, indem sie Genderrollen hinterfragte und sich auch nicht scheute, die Homophobie der Szene anzusprechen.

Das Buch enthält exklusive Interviews mit Danny Fields, Jayne County, Wolfgang Müller, Mike Bullshit, Bruce LaBruce, Vaginal Creme Davis, Lynn Breedlove, Martin Sorrondeguy und vielen anderen.

Inhaltsverzeichnis


»A WALK ON THE WILD SIDE« – DIE ZIEMLICH QUEERE WELT DES PRÄ-PUNKS IN NEW YORK
– Lou Reed: Der bisexuelle Pate des Punk
– Glam: Glitzernde Vorzeichen des Punk
– »Personality Crisis« Die New York Dolls als Bindeglied zwischen Punk und Glam
– »Hey little Girl! I wanna be your boyfriend.« Mit den Ramones wird es heterosexueller
– »Immer der coolste Typ im Raum« - Interview Danny Fields
– »Man Enough To Be a Woman« – Jayne County, die transsexuelle Punkgeburtshelferin

PUNK-GENESE IN ENGLAND
– Die englische Punkrevolution als kreative Befreiung von Frauen
– Interview mit Bertie Marshall
– Die zweite Welle des UK-Punk: Skinheads, Nazis und Anarchopunks
– Interview mit Siobhan Fahey

PUNK-GENESE IN WESTDEUTSCHLAND
– »Der Räuber und der Prinz« – Düsseldorf und die Deutsch-Amerikanische Freundschaft
– Toilettensex in frühen Punksongs

PUNK IN LOS ANGELES
– »What we do is secret« – Darby Crash von den Germs: Der schwule, amerikanische Sid Vicious
– Interview mit Phranc

GEILE TIERE UND GENIALE DILLETANTEN. PUNK IN WESTDEUTSCHLAND IN DEN ACHTZIGERN
– Sonderstatus Berlin
– Die Genialen Dilletanten
– Die Tödliche Doris und Wolfgang Müller im Interview

ZWEI RANDGRUPPEN – ZWEI DISKRIMINIERUNGSFORMEN? HOMOSEXUALITÄT UND PUNK IN DER DDR
– LGBTIQ* in der Deutschen Demokratischen Republik

US-HARDCORE
– New York City Hardcore und Homophobie
– Interview mit Mike Bullshit
– »A Commie Faggot Band???« Die schwule Dreifaltigkeit des Texaspunk und das Bad Brains-­Desaster
– »The Biggest Lie« oder: Hardcorepunk im Schrank. Die Jahre von Bob Mould und Grant Hart in Hüsker Dü

DIE ANFÄNGE VON QUEERCORE
– Queere Punk-Fanzines wirken in die Szene
– Interview mit Bruce LaBruce
– Queercore expandiert und betritt die Bühnen
– Die einzig wahre Hollywood-Punkrock-Diva: Vaginal Creme Davis
– »THERE’S A DYKE IN THE PIT.« RIOT GRRRL UND LESBISCHE PUNKS
– Dykes erobern die Bühnen
– Interview mit Lynn Breedlove

(HOMO-)PUNK IN DEN NEUNZIGERN
– »For Those About To Suck Cock« – Pansy Division, eine schwule Poppunkband
– »When two men Kiss« – Oi Polloi öffnen Anarchopunk in den Neunzigern für LGBTIQ*
– Interview mit Kieran Plunkett
– Berlin ab 1990: Queere Ratten schaffen Tuntenhäuser und verschlammen die schwule Konformität.
– Spurensuche: Queere Randnotizen in der noch immer heterosexuellen Punkwelt der Neunziger.
– Bob Mould outet sich und Grant Hart heiratet eine Frau
– Hardcore wird Hardline und Homophobie Programm
– Queercore und Dykecore im Wandel
– »I love Hardcore Boys, I love Boys hardcore« – Interview mit Martin Sorrondeguy

(HOMO-)PUNK AB 2000
– Oi!Warning: Ein queerer Punk- und Skinheadfilm, den viele sehen, aber fast niemand als solchen erkennt.
– Das Emo-Revival strapaziert die Geschlechtergrenzen
– »True Trans Soul Rebel«. Against Me! und Laura Jane Grace: Trans*-Punk bekommt eine große Stimme
– Trans*-Punk jenseits der großen Bühnen

HOMOPUNK IN DEN LETZTEN JAHREN: EINE GROSSE, BUNTE UND UNÜBERSICHTLICHE SZENE
– Jüngere Entwicklungen 1: Die Gesellschaft und damit auch die (Ex-)Punkszene entspannen sich beim Thema Homosexualität.
– Interview mit Alex Tsitsigias von Schrottgrenze
– Jüngere Entwickung 2: Queerpunx not Dead. Der Untergrund lebt
– Interview mit Anti-Corpos

ABSCHLIESSENDE GEDANKEN STATT EINES SCHLUSSWORTES

HO­MOPUNKS AUF DER RESTLICHEN WELT

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